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Presse

(Presseberichte Oktober/November 2010)

RUBI-Family Day
Das Rubikon-Institut in Schöllkrippen lud zu einem erlebnisreichen Tag

Wenn ausgerechnet ein Institut, das sich auf Lern-Coaching spezialisiert hat, zu einem ganz besonderen Ausflug einlädt, dann muss etwas dahinter stecken. Und genau so war es auch am 31.Oktober 2010. Denn an diesem Tag startete der erste „Rubi Family-Day“

Lernen in der Natur
Auch für den Leiter des Rubikon-Instituts, Siegfried Eberle, war dieser Tag eine Herausforderung: „Wir wollten unseren Schülern mal etwas ganz anderes bieten. Gerade Kinder, die in der Schule manchmal Schwierigkeiten haben, Schritt zu halten, entwickeln in anderen Bereichen ganz enorme Fähigkeiten. Nur oft wird das nicht entdeckt. Und genau dafür haben wir diesen Tag eingeführt. Und machte sich das Rubi-Team mit seinen 32 Gästen auf, um an diesem Tag die Natur zu erkunden und neue Dinge zu lernen. fernab von Büchern und Klassenzimmern.

Den Rücken stärken
Schon seit Jahren beschäftigen sich Siegfried Eberle und sein Team mit dem Thema „Schulschwierigkeiten“. Die Gründe dafür sind so unterschiedlich wie die Kinder selbst: „Wir haben bei uns die ganze Bandbreite. Wir unterrichten Kinder mit Lese-Rechtschreibschwäche ebenso wie Kinder mit Dyskalkulie – also Schwierigkeiten beim Rechnen.“ Für Eberle besonders wichtig: Die individuelle Herangehensweise. „Oft lässt der Lehrplan den Lehrern keine andere Möglichkeit, als den Stoff durchzupauken. Ich kenne viele Pädagogen, die natürlich sehen, dass der ein oder andere Schüler individueller gefördert werden muss, aber ihnen sind die Hände gebunden. Und genau da setzen wir an“

Entspannt mit der Familie
Doch der Family-Day hatte noch einen anderen Hintergrund: „Wenn ein Kind Schwierigkeiten in der Schule hat, dann wirken sich die Probleme irgendwann auf die ganze Familie aus. Umso wichtiger ist es dann auch für die Eltern zu sehen, dass die Kinder Erfolgserlebnisse haben. Und das nicht nur mit unserer Unterstützung in der Schule, sondern ganz alleine bei einem Erlebnistag wie diesem.“

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Man muss wissen wie
Rubikon-Institut hält Fortbildung für Grundschullehrer in Stockstadt a. M.

„Wir konnten eine Vielzahl an Anregungen für die tägliche Arbeit mitnehmen“, mit diesen Worten bedankte sich die Schulleiterin der Volksschule in Stockstadt am Main, Elke Ring-Eisert, bei Siegfried Eberle. Der Chef des Rubikon-Instituts in Schöllkrippen hatte an ihrer Schule eine Fortbildung zum Thema „Umgang mit verhaltensauffälligen Schülern“ gehalten, die auf großes Interesse gestoßen war.

Den richtigen Ansatz finden
Denn Eberle weiß: Manchen Lehrern fällt es immer noch schwer, verhaltensauffällige Kinder in die täglichen Abläufe einzubinden und richtig mit ihnen umzugehen.
„Das Korsett, dem die Lehrer unterworfen sind – also der Lehrplan – lässt nur sehr wenige Möglichkeiten für Individualität. Die Lehrer sehen natürlich, dass das ein oder andere Kind Schwierigkeiten in bestimmten Bereichen hat, aber sie wissen dann eben oft nicht, wie man so etwas kanalisiert. Wie man dem Kind weiterhilft, ohne dabei die anderen Schüler zu vernachlässigen. Darauf ist unser Schulsystem nicht ausgerichtet.“

Es liegt viel im Argen
Dass Eberle die richtigen Ansätze kennt, kommt nicht von ungefähr. Seit Jahren ist das Rubikon-Institut in Schöllkrippen bekannt für seine Arbeit mit Kindern, die besondere Herausforderungen haben:
„Wir coachen Kinder, die eine Lese-Rechtschreibschwäche oder Dyskalkulie haben – also bei Rechnen Schwierigkeiten haben. Darüber hinaus haben wir uns auf das Training mit Kindern spezialisiert, bei denen AD(H)S diagnostiziert wurde.“
Hier liege – laut Eberle – viel im Argen.
„All diese Kinder kommen in den Schulen oft unter die Räder, weil sie eben nicht mit den anderen Schritt halten können. Das liegt nicht an den Lehrern, sondern am System. Wir trainieren mit diesen Kindern mit wissenschaftlichen Methoden, die speziell auf ihre Bedürfnisse abgestimmt sind. Damit erreichen wir nicht nur bessere Leistungen, sondern steigern auch ihr Selbstwertgefühl.“

Tolle „Nebeneffekte“
Denn laut Eberle ist die Verbesserung in der Schule nur die eine Seite der Medaille.
„Schulprobleme – vor allem, wenn sie massiv und lang anhaltend sind – haben immer auch eine Auswirkung auf das gesamte Umfeld der Kinder. Auf die Eltern, auf die Freunde. In der Familie dreht sich plötzlich alles nur noch darum, dass die Leistungen nicht stimmen. Nicht selten löst so etwas wirklich Krisen aus. Und das Kind hat dann das Gefühl, dass es daran schuld ist. In dem Moment, in dem der Grund für den Leistungsabfall gefunden ist und etwas dagegen getan wird, entspannt sich die Lage sofort. Das ist ein Nebeneffekt unserer Arbeit, den wir besonders schätzen.“

Nichts tun wäre dumm
Manchmal aber sieht Siegfried Eberle seine Schüler noch mit einem anderen Druck konfrontiert. Eine Sache, die dem Profi mit jahrelanger Erfahrung immer noch an die Nieren geht:
„Die Schüler erzählen, dass sie gemobbt werden, weil sie bei uns Kurse belegen. Nach dem Motto: Du bist ja doof, weil Du dahin musst. Das sind die Momente, in denen ich wirklich wütend werde. Vor allem dann, wenn solche Sprüche nicht nur von Mitschülern, sondern auch von Erwachsenen kommen. Umgekehrt wird ein Schuh draus: Die Kinder und ihre Eltern haben erkannt, dass ein Problem besteht und gehen mit uns dagegen vor. Sie tun etwas für die Zukunft. Wirklich dumm wäre man dann, wenn man diesen Schritt nicht gehen würde und seinem Kind damit einen möglichst positiven Start in die Zukunft verbaut.“
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Im wahrsten Sinne „ausgezeichnet“
Rubikon Institut erwirbt RAL- und INA-Siegel

Hochwertige Gütesiegel sind schwer zu bekommen – und das hat auch seinen Grund. Denn ein solches Siegel erleichtert verkürzt Entscheidungsprozesse. Allgemeine Fragen nach Qualität, Zuverlässigkeit oder Professionalität müssen nicht mehr gestellt werden. Ähnlich wie bei einer TÜV-Plakette heißt das Siegel: Geprüft und für gut befunden. Gleich zwei dieser Siegel – das RAL und das INA – hat nun das Rubikon Institut in Schöllkrippen erworben. Eine Tatsache, über die sich Inhaber Siegfried Eberle sehr freut.

Nicht geschenkt bekommen
„Natürlich sind für uns beide Siegel eine wichtige Auszeichnung. Sie bedeuten nichts anderes, als dass sowohl die Gütegemeinschaft der INA Nachhilfeschulen, als auch das RAL-Institut unsere Arbeit genau unter die Lupe genommen haben.“ Die Siegel zu bekommen war kein Spaziergang.
„Beide Organisationen setzen hohe Maßstäbe an ihre Mitglieder. Das ist auch gut so. Gerade auf dem Lern- und Ausbildungsmarkt tummeln sich viele Anbieter, die ihre Aufgabe weniger als Berufung, sondern viel mehr als Möglichkeit sehen, schnell und ohne Aufwand Geld zu verdienen. Die Leidtragenden sind dann die Kinder und die Eltern. Deshalb ist es gut, dass diese Siegel nicht verschenkt werden, sondern dass man sich einer eingehenden Prüfung unterziehen muss.“

Von außen und innen
Dass Eberle gleich zwei Siegel angestrebt hat, hatte seinen Grund: „Das INA-Siegel wird von einer Organisation ausgestellt, die für qualitativ hochwertige Nachhilfe steht. Die Gütegemeinschaft hat Standards, die angefragt werden. Daraus wird schlussendlich das Urteil gebildet. Das war sozusagen die fachinterne Zertifizierung.“
Aber damit war die Sache für Eberle noch nicht erledigt.
„Die RAL kommt sozusagen von außen. Sie bewertet eben nicht nur Lern-Institute, sondern insgesamt über 9.000 Hersteller und Dienstleister aus allen möglichen Branchen. Durch dieses Siegel haben wir unsere allgemeine Fähigkeit als Dienstleister unter Beweis gestellt.“
Und damit sei sein Institut von außen und von innen geprüft worden.

Nur ein Baustein
Die beiden Zertifikate sind für Siegfried Eberle aber kein Grund, sich jetzt entspannt zurückzulehnen.
„Das wäre vollkommen falsch. Mit den Auszeichnungen allein wird niemand glücklich – vor allem nicht die Kinder. Sie sind nur ein Baustein im Gesamtgebilde Rubikon.“ Dieses Gesamtgebilde besteht aus den verschiedensten Angeboten aus dem Bereich Lernen.
„Wir verstehen uns nicht als reines Nachhilfe-Institut. Wir sehen das Lernen als ein großes Ganzes an. Es gibt keinen Königsweg, den man beschreiten kann. Kinder mit AD(H)S müssen mit dem Stoff ganz anders umgehen als Kinder mit einer Lese-Rechtschreibschwäche oder solche, die einfach nur Probleme in einem Fach haben.“
Dieser Ansatz ist auch der Grund, warum Eberle sein Angebot noch ausbauen will.
„Der Lern-Sektor ist immer in Bewegung. Unter anderem wollen wir in nächster Zeit ein Programm auflegen, das Unternehmen die Möglichkeit gibt, ihre Auszubildenden zu uns zu schicken.“
Siegfried Eberle lehnt sich nicht zurück – im Gegenteil. Die beiden Zertifikate waren für ihn und sein Team nur die Bestätigung seiner bisherigen Arbeit.